Normalerweise ist ein einzelnes Wort schon ausreichend, um wieder die alten Reaktionen und die Tagtrance hervor zu rufen. Das gesprochene, das geschriebene Wort aber auch nur der Gedanke, Gerüche, Musik, Geräusche, Töne, Schmerzen usw. können Auslöser (als Schlüsselreize) sein. Viele solche, in Tagtrance abgespeicherten, Informationen wurden und werden -auch noch heute- vom Urbewusstsein wegen ihrer "Ähnlichkeit" zusammengeführt. So entstehen oft komplexe, unbewusste Verhaltensmuster, weit entfernt von jeder Logik und Vernunft. Diese sind dann zumeist auch nicht mehr für die Jetztzeit gültig und auch nicht wirklich situationsbezogen ( z.B. Ängste, wo keine hingehören).
Nehmen wir hier als Beispiel eine Geschichte an, wie sie sich im Leben von Alfons K. abgespielt hat.
Alles begann eigentlich ganz harmlos, der kleine 2-jährige Alfons griff während er spielte, plötzlich zur heißen Herdplatte, Alfons Mutter erschrak so heftig, dass sie einen schrillen Schrei ausstieß. Diese starke Reaktion der Mutter, löste in ihrem kleinen Sohn große Angst aus. Erschrecken, Weinen und Unsicherheit waren die ersten instinktiven Reaktionen des Kindes, -bis dann die "erlösende" Tagtrance-, ihn aus der Angst und deren unangenehmen Symptomen befreite. Das Erlebnis wurde unbewusst abgespeichert.
Von diesem Augenblick an, entsteht bei jeder ähnlich schrillen Stimme, Erschrecken, Angst, usw. Alfons geht sofort wieder in eine Tagtrance wie damals und wieder ist sein Urbewusstsein aufnahmebereit für neue Informationskomplexe die nun mit der Ursprungsinformation (als 2-Jähriger) verkettet werden.
Nehmen wir an, jemand sagt mit schriller Stimme zu Alfons: "Du machst nur Fehler!" und schon hat er einen neuen Informationskomplex der sich mit dem alten kleinkindlichen Programm verbindet. Wenn nun jemand mit einer ähnlich schrillen Stimme wie seine Mutter spricht, wird er : 1. erschrecken, 2. ängstlich und unsicher sein 3. und jetzt macht er auch noch Fehler
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